Ultraschall Reiniger – auf ein Neues!

Wie funktioniert ein Ultraschallreiniger? Wie kann ich ganz einfach mit Hausmitteln prüfen, ob er funktioniert? Und warum?

Vor geraumer Zeit hatte mein Ultraschallreiniger von Emag seinen Geist aufgegeben. Passenderweise kam etwa zeitgleich der Hersteller Vevor auf mich zu, um mir einen 10 Liter Ultraschall-Reiniger zum Testen bereit zu stellen. Hier das zugehörige Video in meinem YouTube-Kanal. In diesem Video zeige ich einen ziemlich coolen Trick, um das regelmässige Leeren des Ultraschallreinigers zwar nicht zu verhindern, aber deutlich angenehmer und weniger umweltbelastend zu gestalten.

Auch gehe ich auf die Funktionsweise so eines Ultraschallgerätes ein. Seinerzeit gab es einen sehr umfangreichen, und wenig freundlichen, Kommentar, was da alles an meinen Erörterungen unpräzise oder gar falsch gewesen sein soll. Also habe ich noch ein Video zum Thema Ultraschallreinigung gemacht, in dem ich im Rahmen eines Selfie-Reaction-Videos auf mein eigenes Video reagiere und nochmal genauer und korrekter auf die Funktionsweise eines Ultraschallreinigers eingehe.

Zusätzlich gibt es Tipps zum Ultraschallreinigen und eine super einfache Idee, wie man prüfen kann, ob ein Ultraschallreiniger funktioniert. Here you go!

Bitte beachtet, dass der “alte” Ultraschallreiniger bereits verschenkt wurde. Trotzdem freue ich mich natürlich immer über einen freundlichen Kommentar, ein Like und natürlich ein Abo!

Mini-Frästisch Bausatz “Radagast” • schneller kommt man an keinen Mini-Frästisch

Wer keine Zeit oder Lust hat, einen Mini-Frästisch komplett selber zu bauen, der nimmt einfach einen fertigen Bausatz. So kommt ihr mit zwei bis drei Stunden Arbeit ganz schnell zu einem tollen, mobilen Frästisch.

Zum Zeitpunkt dieses Blog-Eintrags sind mehr als drei Jahre vergangen seitdem ich meinen Mini-Frästisch “Gandalf” gebaut habe. Hier das zugehörige Video in meinem YouTube-Kanal. In Folge dieses Videos wurde der Designer kreith32 maximal inspiriert und hat einen Mini-Frästisch entworfen, der mit einer CNC Fräse hergestellt werden kann. Seither gibt es diesen Mini-Frästisch in der “kreith32 Edition” auf der Website von mopemaster.com zu kaufen. Der hat noch viele weitere tolle Produkte im Angebot, so bspw. das “C28”-Absaugsystem, mit dem man den ganzen unterschiedlichen Anschlüssen seiner Werkstatt-Maschinen Herr werden kann. Zurück zum Frästisch: schaut euch an, wie ich den Mini-Frästisch-Bausatz vorstelle und dann den Tisch zusammenbaue.

Bitte beachtet, dass die im Video ausgelobte Verlosung des Mini-Frästisches am 18.02.2024 endet(e). Ihr solltet aber hinreichend motiviert worden sein, euch entweder selber so einen Frästisch zu bauen oder eben den Mini-Frästisch Bausatz im Shop vom Mopemaster zu kaufen. 😉

Next Level 22W LASER mit Display zum Gravieren und Schneiden • AlgoLaser Delta

Der AlgoLaser Delta ist ein hervorragender 22W Diodenlaser mit dem man nicht nur Gravieren sondern auch ganz hervorragend Schneiden kann.

Ich habe vor vielen, vielen Jahren mal einen Diodenlaser zum Testen erhalten. Das war der Daja JL1, den es schon relativ kurz danach gar nicht mehr zu kaufen gab. Das ist auch gut so, denn das Gerät kam mit einer proprietären Software, die ständig abstürzte, nie ein Update erhielt und so krude war, dass man die Möglichkeiten der eigentlich guten Laser-Hardware nicht ausreizen konnte. Wäre alles kein Problem, wenn man den Laser bspw. mit LightBurn hätte ansteuern können. Das ging aber nicht, weil die Steuerelektronik des Lasers kein GRBL versteht. Seither liegt das Gerät zum Ausschlachten in der Asservatenkammer und ich hatte keinen Laser.

Das hat sich nun geändert, denn die Vermarktungsagentur für AlgoLaser ist auf mich zugekommen und hat gefragt, ob ich deren Flaggschiff-Modell, den AlgoLaser Delta testen möchte. Das habe ich ausführlich getan und bin dabei zu einem klaren Fazit gekommen: der Diodenlaser mit 22W ist super und wird fortan meine Werkstatt bereichern! Schaut euch das Video auf YouTube an und lasst gerne eine Like oder Abo da!

Ach ja: falls ihr euch für den AlgoLaser Delta entscheidet, wäre es natürlich super, wenn ihr über den Link in der Videobeschreibung meines Videos geht. Ihr zahlt keinen Cent mehr, aber ich bekomme eine kleine Provision, die mir hilft, den YouTube-Kanal am Laufen zu halten.

MEGA Bandschleifmaschine mit EPISCHEM Makeover und Kippfunktion • Vevor Bandschleifer

Die Bandschleifmaschine von Vevor erhält eine Kippfunktion, so dass man auch horizontal schleifen kann. Zusätzlich gibt's ein vollständiges Makeover der Maschine.

Die Bandschleifmaschine von Vevor hat es mir so angetan, dass ich ihr eine Kippfunktion und ein komplettes Makeover verpasst habe. Das Makeover hat natürlich keinerlei Einfluss auf die Funktion der Maschine. Aber ich wollte schon sehr lange mal an meine Maschinen ran, damit sie einen einheitlichen Look bekommen. Mit der Bandschleifmaschine habe ich nun den Anfang gemacht. Im Ergebnis könnt ihr im Video den “Big Black Belt Grinder” sehen, der nun im Maschinen-Fuhrpark meines Werkstatt-Reinraums den größten Hingucker darstellt. Das Auge isst schließlich mit! Solltet ihr euch auch für die anderen beiden Videos zum Bandschleifer interessieren, dann schaut einfach in die Videobeschreibung des Videos. Dort sind die anderen Videos verlinkt. Viel Spaß!

Mit diesem Video endet dann meine Bandschleifmaschinen-Trilogie. Fast versprochen!

How to utilize an old 2009 MacBook Pro with Ubuntu as a ioBroker home automation server

My home automation server setup on my old mid 2009 MacBook Pro with installation instructions for Ubuntu, ioBroker, InfluxDB v2.x, and Grafana.

I was running ioBroker on a Raspberry Pi 3B with 1 GB RAM. But not for long since the Pi3 is too slow for this task. By the time of writing, roughly 2.5 yrs into Corona, Raspberry Pis have tremendously increased in price. A Pi4 with, e.g., 4 GB of RAM would surely do the job but currently costs ~150 EUR. A good alternative would be a USFF PC but in a reasonably future-proof set-up it would cost about 200-300 EUR. And then there is the question of power consumption…

But wait! I have this MacBook Pro (MBP) from 2009 lying around waiting for years and years for its second life. Perhaps this 13 year old MBP has still enough juice in it to be used as a home automation server running ioBroker?! The MacBook still boots into MacOS Yosemite (no more updates possible on this old hardware), but the battery shows “service required”. Nonetheless, it works. But MacOS Yosemite does already seem to bee “too much” for the hardware so I refrain from trying to let ioBroker run under MacOS.

Instead, the first idea was to use Proxmox as a universal virtualization environment and let ioBroker run in a virtual machine. Unfortunately, the old MacBook features a 32-bit UEFI boot loader that will not work with the 64-bit grub boot loader from Proxmox. My research showed that with some decent hacking it might be accomplished, though. Nonetheless, too much effort.

The second, and final, idea was to install Ubuntu Server LTS on the MBP. The server version has no graphical user interface and should require less ressources. Here is a quick walkthrough of the steps I have taken to install Ubuntu Server, ioBroker, InfluxDB2, and Grafana on the MBP.

Install Ubuntu Server LTS on the MBP

Create a bootable Ubuntu Server LTS installation USB Stick. The current version can be downloaded here. I used the balenaEtcher to write the Ubuntu *.iso image to a USB Stick.

Insert the USB Stick in the old 2009 MacBook Pro, fire it up, and keep the Option-key pressed during startup. The Mac’s boot menu, similar to what you can see in the following picture, should come up.

EFI Boot is the right option to chose. This will boot the Ubuntu installer from the USB Stick. Click on the arrow to do so.

The installer will come up and guide you through the process of installing Ubuntu. Steps comprise: language, keybaord, hard drive, network, name and credentials, packages, OpenSSH, etc. Since I will require remote access to the server I chose to have OpenSSH installed.

When everything has been configured, Ubuntu is installed and, depending on whether you have an internet connection, updates are downloaded automatically. A couple of minutes later, the Ubuntu Server LTS installation should be finished.

Ubuntu will reboot and greet you with its login prompt. You can log in and check for some additional updates using:

$ sudo apt update && sudo apt upgrade

Ubuntu install finished!

Set up remote access

I like to log in on remote machines using ssh with a private/public key combination. We will store a public key on the MBP and use the private key on the machine, from which we want to log in on the MBP.

First we have to create a key private/public key pair. On the Ubuntu MBP enter this. When asked to save the files, chose a proper filename, e.g. mykey.

$ ssh-keygen -t rsa -b 2048 -v

This will generate two files: mykey with your private key, and mykey.pub with the public key. Rename the private key to mykey.pem – this suffix makes it easier to see what is inside.

$ mv mykey mykey.pem

Add the public key to the authorized keys of the MBP:

$ cat mykey.pub >> ~/.ssh/authorized_keys

Transfer the private key mykey.pem to the machine where you would like to use it. If you want to store the key to a USB stick please note that Ubuntu Server does not automatically mount USB drives. Insert the USB stick and find out the stick’s device name with, e.g.

$ sudo fdisk -l

It is pretty likely that your USB stick will be /dev/sdc and its partition /dev/sdc1. If so, do the following:

$ sudo mkdir /media/usb
$ mount /dev/sdc1 /media/usb

The USB stick should be mounted and you can write the private key mykey.pem to it. Do not forget to unmount before removing the stick.

$ umount /media/usb

When you put the private key on the machine from wich you want to remotely log in to Ubuntu it is very important to make the private key read-only!

$ sudo chmod 400 mykey.pem

Now you can remotely log in like this.

$ ssh -i mykey.pem <username>@<ip-address>

Disable deep sleep and turn off display

The MBP’s lid shall be closed all the time since it is just a headless server. Thus, the MBP may not go into hibernation or deep sleep if the lid is closed. Moreover the display should turn off when the lid is closed. Everything else would be a waste of energy. Let’s handle turning off the display first.

We can edit this file

$ sudo nano /etc/default/grub

and add this line

GRUB_CMDLINE_LINUX_DEFAULT="consoleblank=60"

After saving you must update grub with

$ sudo update-grub

Reboot, and the screen should from now on always go blank after no key has been pressed for 60 seconds.

Now for the lid. We edit this file

$ sudo nano /etc/systemd/logind.conf

then uncomment the following lines and set them all to “ignore”.

HandleLidSwitch=ignore 
HandleLidSwitchExternalPower=ignore 
HandleLidSwitchDocked=ignore

Save, reboot, and we’re done.

Install ioBroker

Installing ioBroker is a one-liner.

$ curl -sLf https://iobroker.net/install.sh | bash -

A successful install looks like this.

ioBroker was installed successfully
Open http://<ip-address>:8081 in a browser and start configuring!

Open your favorite Web Browser and enter the above URL replacing <ip-address> with the IP address of your Pi. If your Pi uses a dynamic IP address you can find it out, e.g., with your router’s network list (list of devices that are connected to your router). If you have assigned a static IP to your Pi, as in the first optional step above, then use this one. Don’t forget to attach the port number “:8081”.

You should be greeted with ioBroker’s installation wizard welcome screen.

How to set up a headless Raspberry Pi and install ioBroker for home automation

A couple of easy steps on how to set up a Raspberry Pi with ioBroker to use it as a home automation server.

Setting up the headless Raspberry Pi

  1. Get the OS Download Raspberry Pi OS from here. I chose the Raspberry Pi OS (64-Bit) lite version.
  2. Downloasd Flashing Tool Use a flashing tool to write the Raspberry Pi OS image to a SD card. The balneaEtcher is nice. But Raspberry’s own flasher, the Raspberry Pi Imager allows you to set a couple of options like setting a hostname, enabling SSH, configuring WIFI, and a couple of more options. I, thus, highly recommend to use the Pi Imager. If you, for some strange reason, prefer to do all this “by hand” (like I did) then just follow along the next steps.
  3. Flash When flashing is done, re-insert the SD card to mount it. Then open your favorite file browser and go to the root directory of your SD card (boot).
  4. Enable SSH Put an empty file called ssh (yes, without suffix) into this directory. This is necessary to enable ssh so you will be able to connect to the Pi from another computer.
  5. Configure WIFI Put a file called wpa_supplicant.conf with the following contents in the same directory. You will have to change the country code for your country. For Germany it’s DE. For other countries: ask Google. Enter the name of your WIFI and your password. Save the file.
    country=DE
    ctrl_interface=DIR=/var/run/wpa_supplicant GROUP=netdev
    update_config=1
    network={
           ssid="name-of-wifi"
           psk="wlan-password"
           key_mgmt=WPA-PSK
    }
    
  6. Username and Password As of April 2022 there is no standard user and password anymore in the Raspberry Pi OS image. The standard username used to be “pi” and the standard password “raspberry”. To create a username and password for the headless installation you can either write a file with the credentials in the root directory or you can use the Raspberry Pi Imager. Since you came here as a real command line nerd we will, of course, create that file. It has to be named either userconf or userconf.txt and contains just this one line:
    username:password

    Please consult your favorite search engine on how to create an according password. A pretty easy way is to use the following line “as is”…

    pi:$6$6jHfJHU59JxxUfOS$k9natRNnu0AaeS/S9/IeVgSkwkYAjwJfGuYfnwsUoBxlNocOn.5yIdLRdSeHRiw8EWbbfwNSgx9/vUhu0NqF50

    …which sets the username to “pi” and the password to “raspberry”. As soon as you are able to log into the Pi you will be able to change the password to a more secure one using the passwd command.

Optional steps.

  1. Static IP Out-of-the-box, your Pi will receive a dynamic IP address via DHCP. I prefer to have a static IP address. Boot the Pi and log in. Since this is a headless install, you have to log in from another computer. Use the following command to edit the dhcpcd.conf file:
    sudo nano /etc/dhcpcd.conf
    Go to the section that looks similar to the following lines…

    interface wlan0
    static ip_address=<your_desired_ip_address>
    static routers=<ip_address_from_your_router>
    static domain_name_servers=8.8.4.4 8.8.8.8
    

    …and enter your desired IP address, your router’s IP address, and, optionally, your preferred domain name server(s). The ones above are the Google DNSs. Save your changes, then reboot the Pi using sudo reboot.

  2. Full upgrade It is usually a good idea to do a full upgrade of all applications after a fresh install by issuing the following command on your terminal.
    sudo apt update && sudo apt full-upgrade -y
    

    This process can take quite some time depending on the number of packages that need to be updated.

Installing ioBroker

Installing ioBroker is fairly easy: log in to your Pi and enter the following command on the command line. Brew some coffee. Patience required.

curl -sLf https://iobroker.net/install.sh | bash -

After the installation finished successfully you should see a message like this

ioBroker was installed successfully
Open http://<ip-address>:8081 in a browser and start configuring!

Open your favorite Web Browser and enter the above URL replacing <ip-address> with the IP address of your Pi. If your Pi uses a dynamic IP address you can find it out, e.g., with your router’s network list (list of devices that are connected to your router). If you have assigned a static IP to your Pi, as in the first optional step above, then use this one. Don’t forget to attach the port number “:8081”.

You should be greeted with ioBroker’s installation wizard welcome screen.

Enjoy!

backitup adaptor: Can’t access a NAS using CIFS (Samba)?

If you want to use the backitup adaptor to back up your iobroker installation on a network attached storage (NAS) via Samba (SMB) you may see an error message indicating that CIFS is not supported. In this case you need to install SMB support using.

sudo apt-get install smbclient

Do a

sudo reboot now

after installation and you should be good to go.

Mini Frästisch selber bauen • für Makita RT0700, Bosch GKF 12V-8 und andere

Mini Frästisch für Bosch GKV 12V-8, Makita RT0700 und andere Fräsen. Ganz einfach selber bauen ohne Spezialwerkzeug.

Ein Mini Frästisch bietet viele Vorteile: Er ermöglicht den stationären Einsatz einer mobilen Kantenfräse, wie bspw. der Bosch GKF 12V-8, und ist damit ideal für kleine Fräsarbeiten “zwischendurch” wie bspw. das Anfasen oder Entgraten von Werkstücken. So ein Mini Oberfräsentisch ist klein, leicht und häufig sogar mobil einsetzbar. Bis hin zur Befestigung an der Wand. In diesem Fall ist es sehr praktisch, wenn man eine French Cleat (FC) in der Werkstatt hat. Dann genügt die Befestigung einer FC-Leiste am Mini Frästisch und schon kann er an die Wand gehängt und, je nach Konstruktion, dort sogar direkt genutzt werden!

In meinem YouTube Video zum Bau eines solchen Mini Frästischs verwende ich ein passendes Set von www.mopemaster.com.

Dieses Frästisch Set kommt mit allen Teilen, um bspw. die bereits erwähnte Bosch GKF 12V-8 in einen solchen Mini Frästisch einlassen zu können. Dabei geht es insbesondere darum, dass die Kantenfräse nicht dauerhaft im Frästisch eingebaut ist, wie das häufig bei Frästischen der Fall ist. Stattdessen wird die an der Oberfräse montierte, werksseitige Fräsplatte abegeschraubt und mit einer neuen Fräsplatte aus dem Frästisch Set versehen. Dann kann die Fräse sowohl mobil als eben auch stationär im Mini Frästisch verwendet werden. Einfach großartig.

Die Frästisch Sets haben i.d.R. den folgenden Lieferumfang

  • Platte zur Befestigung an Ober-/Kantenfräse
  • Rahmen zum Fräsen der Aussparung
  • Winkelklötze zum Halten und Nivellieren der Platte
  • Reduzierringe nebst Schlüssel
  • Schraubenmaterial
  • 2,5er Inbus

Die Sets gibt es für die Bosch GKF 12V-8 und die Makita RT0700 in verschiedenen Farben. Frästisch-Sets für weitere Oberfräsen sind bereits in Arbeit. Beachtet, dass es für die Makita einen Klon von der Marke Katsu gibt. Auch für diesen Klon soll das Makita RT0700 Frästisch Set geeignet sein! Einfach mal im Shop vom MopeMaster stöbern.

Im Video erwähne ich auch einen Bemaßungsplan, den es hier zum Download gibt. Wichtig: Das ist keine bebilderte Schritt-für-Schritt-Anleitung, sondern eben, ja, ein Bemaßungsplan!👍🏽 • http://nptr.de/2p

Die STL vom Absaugklötzchen, das ich in den Queranschlag geklebt habe, findet ihr hier • http://nptr.de/2q

Abschließend sei noch erwähnt, dass es im Shop vom Mopemaster ausser der Frästisch Sets noch weitere sehr hilfreiche Sachen gibt, bspw. C-Profile nebst Nutensteinen oder Sterngriffschrauben, wie ich sie im Mini Frästisch Video verwendet habe.

Sonoff Basic: Tasmota Firmware flashen und mit Alexa verbinden

Wie man einen Sonoff Basic Wifi Smart Switch mit der Tasmota Firmware flashed. Eine Kurzanleitung, die das Flashen in wenigen Schritten zeigt.

Das braucht man.

  • 1 x Sonoff Basic, bspw. das oder das.
  • 1 x FTDI Modul FT232RL, bspw. so eins hier.
  • 1 x Stiftleiste mit vier Kontakten
  • 4 x Female/Female Drähte

Vorbereiten des Sonoff Basic

  1. Sonoff Platine Mit einem Schraubendreher oder dem Fingernagel vorsichtig den Boden vom Gehäuse ablösen. Dann die Platine entnehmen. Die ist nur eingelegt und nicht verschraubt.
  2. Stiftleiste anlöten Oben rechts des kleinen gelben Trafos und über dem Taster (vgl. rote Markierung im Bild) befinden sich vier Lötpunkte. Dort eine Stiftleiste anlöten. Tipp: Die Stiftleiste vor dem Löten mit etwas Sekundenkleber auf der Vorderseite fixieren. Dann fällt sie beim Umdrehen nicht raus. Gelötet wird ja auf der Unterseite.

    NB: Wer geschickt ist, spart sich das Löten und nimmt statt der Female/Female Drähte vier Male/Female Drähte und steckt die Male-Pins direkt in die Löcher auf der Platine. Durch Schrägstellung der Pins kann man auf diese Weise Kontakt mit den durchgeloteten Löchern herstellen. Ist mir zu frickelig, daher habe ich eine Stiftleiste angelötet.

Vorbereiten des FTDI Moduls

  1. 3,3V Die meisten FTDI Module erlauben es über einen Jumper oder eine Lötbrücke, die Pegelspannung auszuwählen: Entweder 5V oder 3,3V. Für den Sonoff Basic sind 3,3V die richtige Wahl. Mit 5V kann es Rauchwolken geben. Also unbedingt das FTDI Modul auf 3,3V Pegelspannung einstellen!
  2. Kabelage an FTDI Modul anschließen Es ist für das spätere Flashen sehr hilfreich, wenn die vier Kabel-Adern zuvor in der richtigen Reihenfolge am FTDI Modul angeschlossen wurden. Auf meinem Sonoff Basic sind die vier Anschlüsse von links nach rechts: 3.3V, Tx, Rx, GND. Die sechs Anschlüsse des FTDI Moduls, von links nach rechts: GND, o, VCC, Rx, Tx, o. NB: Die mit “o” bezeichneten Anschlüsse werden nicht benötigt.
                  3,3V    Tx     Rx     GND--+
                   |      |      |           |
                   |      |      |           |
                   |      |      |           |
    GND     o     VCC     Rx     Tx     o    |
     |                                       |
     +---------------------------------------+
    

    3,3V vom Sonoff werden mit VCC des FTDI-Moduls verbunden. GND (=Masse) mit GND. Man könnte meinen, dass Tx mit Tx und analog Rx mit Rx verbunden werden müssten. Dem ist aber nicht so: Tx steht für Transmit, Rx für Receive. Wenn das FTDI Modul via Tx etwas sendet, dann muss es von der Sonoff Platine via Rx empfangen werden. Und umgekehrt. Daher die Verdrahtung wie hier gezeigt.

Software, die für’s Flashen benötigt wird.

  1. NodeMCU PyFlasher Den NodeMCU PyFlasher hier runterladen. Gibt’s sowohl für den PC als auch den Mac.
  2. Tasmota firmware Aus dem Tasmota github repo die aktuellste Version der Firmware runterladen. Da stehen eine ganze Menge verschiedener Binärdateien zum Download bereit. Welche nehmen? Wer weder WPS noch SmartConfig noch Programm-Kode für Sensoren braucht, der wählt tasmota-lite.bin (ehemals sonoff-basic.bin). Alternativ tasmota-DE.bin, wer als Sprache deutsch möchte. Der Sonoff Basic Wifi Smart Switch hat keine Sensoren an Board, daher brauchen wir in der Firmware auch keinen Kode für Sensoren(abfragen). SmartConfig funktioniert nur im Zusammenspiel mit einer Android-App. Und WPS für die Verbindung mit dem WLAN ist auch nicht zwingend notwendig. Daher war also tasmota-lite.bin für mich die richtige Wahl.

Flash, ahaaaa, saviour of the Universe! Jetzt wird die Tasmota Firmware auf den Sonoff Basic geflashed!

  1. FTDI Modul an Mac/PC anschließen Das FTDI Modul per USB Kabel mit dem Mac/PC verbinden. Meistens leuchtet irgendeine LED auf dem Modul, dann hat das Dingen Strom. Beim ersten Anstecken kann es sein, dass noch eine Treiber-Software installiert werden muss. Das sollte Euer Betriebssystem automatisch erledigen. Jetzt ist das Modul einsatzbereit.
  2. NodeMCU PyFlasher Den NodeMCU PyFlasher starten und konfigurieren: Zunächst den Serial Port auswählen. Auf dem Mac ist das sowas wie cu.usbserial-xxxx, auf dem PC ein COM-Port. Dann bei “NodeMCU firmware” mit dem Browse-Button die zuvor runtergeladene Tasmota Firmware Datei auswählen. Die Baud rate muss auf 115200 eingestellt werden. Der Flash Mode ist abhängig vom Sonoff Modultyp; für den Basic ist DOUT die richtige Wahl. Abschließend “Erase flash” auf yes setzen. Damit ist der PyFlasher fertig konfiguriert.
  3. Flashen Zum Flashen wie folgt vorgehen: Den Taster auf der Sonoff Platine drücken und gedrückt halten. Während dieser gedrückt ist, dass vieradrige vom FTDI-Modul kommende Kabel mit seinen vier Buchsen auf die eingelötete Stiftleiste der Sonoff-Platine aufstecken. Einen Moment warten und erst dann den Taster loslassen. Damit ist die Sonoff Platine im Flash-Modus. Jetzt im PyFlasher den Button “Flash NodeMCU” anklicken. Der Flash-Vorgang sollte starten und sich nach nicht allzu langer Wartezeit mit einem “Firmware successfully flashed.” zurückmelden.
  4. Neustart Die Drähte von der Stiftleiste des Sonoff abziehen und wieder verbinden. Wenn jetzt die grüne LED blinkt, hat alles geklappt. Wahrscheinlich.

Den Sonoff mit dem heimischen WLAN verbinden.

  1. Die LED blinkt Das Blinken der LED zeigt an, dass der Sonoff Basic nun versucht sich mit einem WLAN Netzwerk zu verbinden. Noch kennt er aber weder den Namen des eigenen WLANs noch dessen Passwort. In diesem Zustand spannt der Sonoff Basic einen eigenen Access Point auf. Den brauchen wir im nächsten Schritt.
  2. Mit Sonoff per WLAN verbinden Um dem Sonoff Name und Passwort des eigenen WLANs mitzuteilen, müssen wir uns erst mit dem WLAN Netzwerk, dass er selber aufspannt, verbinden. Also über die Netzwerk-Einstellungen vom Mac oder PC mit dessen WLAN, das irgendwie “sonoff-XXXX” heißt, verbinden.
  3. 192.168.4.1 Je nach Betriebssystem öffnet sich nun ein Browser-Fenster, in dem die Zugangsdaten des eigenen WLAN Netzwerkes eingegeben werden können. Sollte sich kein Fenster öffnen, dann einfach im Browser die IP-Adresse 192.168.4.1 eingeben.
    In der Regel wird es genügen, den Namen des eigenen Netzwerkes im Feld “AP1 SSId” und das zugehörige Passwort im Feld “AP1 Password” einzugeben. Nach Klick auf den Save-Button werden die Einstellungen im Sonoff gespeichert und dieser neu gebootet.

Und das war’s. Nach dem Reboot sollte sich der Sonoff Basic Wifi Smart Switch automatisch mit dem heimischen Netzwerk verbinden. Leider kann man dem Sonoff nicht ansehen, ob er sich denn auch erfolgreich mit dem eigenen WLAN verbunden hat. Mit der IP-Adresse 192.168.4.1 kann man den Sonoff jetzt nicht mehr ansprechend, da das vom Sonoff aufgespannte eigene “sonoff-XXXX” Netzwerk nicht mehr existiert. Vorausgesetzt, die Verbindung zum eigenen WLAN Router war erfolgreich, dann hat der Sonoff jetzt eine andere vom WLAN Router per DHCP vergebene IP-Adresse. Wenn wir diese kennen, können wir sie im Browser eingeben und auf die Konfigurationsoberfläche des Sonoff gelangen. Aber wo bekommen wir diese IP-Adresse her? Hier zwei mögliche Wege.

  1. Liste verbundener Geräte Wenn man sich in die Admin-Oberfläche seines WLAN Routers einwählt, kann man üblicherweise (irgendwo) eine Liste der mit diesem Router verbundenen Geräte einsehen. Und genau in dieser Liste müsste auch der Sonoff Basic zu finden sein. Manche Geräte und/oder Hersteller werden von den WLAN Routern erkannt und mit Namen ausgewiesen, das vereinfacht die Suche. In meinem Router wird der Sonoff Basic nicht benamt, daher kann es mitunter nötig sein, verschiedene der angezeigten IP-Adressen im Browser einzugeben, bis man die richtige gefunden hat.
  2. Terminal Programm Wenn der Sonoff Basic mit dem FTDI Modul verbunden ist, kann man mit einem Terminal-Programm direkt auf den Sonoff zugreifen. So lassen sich Parameter auslesen oder der Sonoff über eine Vielzahl an Kommandos konfigurieren; im Tasmota-Github sind alle verfügbaren Kommandos gelistet.
    Für den PC wird als Terminal-Programm gerne das kostenlose Termite benutzt. Für den Mac gibt es bspw. das ebenfalls kostenlose CoolTerm. Im Terminal-Programm muss zunächst der Port ausgewählt werden über den das FTDI Modul mit dem PC/Mac verbunden ist, also COMx oder cu.usbserial-xxxx. Dann noch die Baud rate auf 115200 setzen und, im Falle von CoolTerm, den Line Mode einschalten. Dann ggfs. mit dem Sonoff verbinden (bspw. via “Connect” o.ä.) und wir sollten Zugriff auf die Tasmota Firmware auf dem Sonoff Basic haben.
    Als ersten Test im Terminal-Programm den Befehl “status” gefolgt von Return eingeben. Wenn dann etwas im Terminal-Programm ausgegeben wird, hat die Verbindung geklappt!
    Jetzt wollen wir die IP-Adresse herausbekommen. Mit dem Befehl “restart 1” wird der Sonoff gebootet. Und dann sollten Informationen im Terminal ausgegeben werden, u.a. die IP-Adresse, mit der der Sonoff mit dem WLAN verbunden ist; vgl. Screenshot.

    Jetzt kennen wir die IP Adresse und können diese in der Adress-Zeile unseres Browsers eingeben. Dort sollte uns dann der Startbildschirm des Sonoff Basic begrüßen.

Fertig! Nun kann man den Sonoff Basic Wifi Smart Switch bspw. über den Browser eines Handys steuern. Oder auf einem Android-Gerät eine passende App dafür installieren. Oder den Switch ins heimische Home Automation Netz einbinden.

Oder ihn per Alexa steuern. Wie das geht, zeige ich in meinem Sonoff Basic: Tasmota Firmware flashen und den Wifi Smart Switch mit Alexa verbinden HD Video auf YouTube.

Viel Spaß!

7 easy steps to set up OctoPrint on Raspberry Pi

A reduced to the max step-by-step guide to quickly set up OctoPrint on a Raspberry Pi. If you just need the facts, read this guide!

If you want to remotely control your 3D printer, OctoPrint might be your choice. This is a very, very short seven-step instruction to show, how OctoPrint is set up on a Raspberry Pi. No pictures, no videos, just the plain vanilla facts.

  1. Download Octoprint from octoprint.org.
  2. Flash Octoprint image Use, e.g., Etcher from balena to flash the Octoprint image on a micro SD card. Do not format the SD card even if your operating system asks you to do so. Just flash the Octoprint image on the SD card.
  3. Setup Wifi Re-insert the SD card in your SD card reader. Edit the file octopi-wpa-supplicant.txt in the boot/ directory. Use an appropriate editor to do this. There is a plethora of information out there that explains why this is important; in case of doubt please use a search engine.
    There are two sections in the file that are relevant:

    ### WPA/WPA2 secured
    #network={
    #  ssid=""
    #  psk=""
    #}
    
    # Uncomment the country your Pi is in ...
    #country=GB # United Kingdom
    #country=CA # Canada
    #country=DE # Germany
    #country=FR # France
    country=US # United States
    

    Take care that you uncomment the country you’re living in and comment out the one that was previously uncommented. Take even more care that you do not only enter the ssid and your password in the WPA/WPA2 section but that you also uncomment the lines starting from network down to and including the line with the single closing brace.

  4. Enable SSH To log into your Pi via SSH you may need to enable it first. Do this bei putting an empty file named ssh (without any extension) in the boot/ directory (if it does not exist already, of course). A simple way to create an empty file is to use the following command touch ssh.
  5. Fire up the Octopi Put the SD card into your Pi, connect a power source and fire it up! Wait approx. 90 seconds until the boot process is completed.
  6. Log in using SSH Use ssh to remotely log into your Pi*. The Octopi will be reachable either by using its IP address (that you will have to find out, e.g., by looking into your router’s attached devices section) or via octopi.local. The latter requires Bonjour to run properly on your computer. Assumed you know the IP address, use this terminal command to log in:
    SSH pi@<ip-address>
    You will be asked to confirm a certificate. Type ‘yes’ followed by a return. Then enter the password. The standard password is raspberry.
    (*Mac users will usually use terminal, Windoze users may want to use PuTTy as a SSH-client.)
  7. Change password Change the standard password using the command passwd. You will be asked to enter the old password then twice the new one. Done.
  8. Access OctoPrint via web browser Start a web browser and enter http://octoprint.local (requires Bonjour service) or http://<ip_address>. You should see the OctoPrint interface and a setup wizard pop up. This page has a table with settings for many common 3D printers. Follow along and be sure to set up a username and password for your OctoPrint.

Now open up the connection panel on the left. With the options set to “AUTO” hit Connect. If the connection was successful congratulations – you’ve successfully set up OctoPrint!

Optional steps.

  1. Static IP Out-of-the-box, your Pi will receive a dynamic IP address. I prefer to have a static IP address.
    When the Pi is booted and you are logged in, use the following command on the command line to edit the dhcpcd.conf file:
    sudo nano /etc/dhcpcd.conf
    Go to the section that looks similar to the following lines…

    interface wlan0
    static ip_address=
    static routers=
    static domain_name_servers=8.8.4.4 8.8.8.8
    

    …and enter your desired IP address, your router’s IP address, and, optionally, your preferred domain name server(s). The ones above are the Google DNSs. Use sudo reboot to reboot the Pi.

  2. Full upgrade Consider a full upgrade of your intallation by issuing the following command on your terminal.
    sudo apt update && sudo apt full-upgrade -y
    

    That could take quite some time.

How to run Netgear ProSafe Utility on MacOS

Netgear does not offer a Mac-Version for their ProSafe Plus Utility. Since it doesn't run reliably with Wine, you'll have to use virtualizers like Parallels or VirtualBox.

Netgear is offering his switch management software “ProSafe Plus” for Windows. And for Windows only. Well, they just might have not noticed that there is at least one other very popular operating system in the market. Such things happen.

To still run ProSafe on a Mac and avoid the overhead involved by installing hardware virtualizing suits like “Parallels Desktop” or “VirtualBox”, I tried to use the compatibility layer software WINE to run ProSafe.

WINE

WINE requires XQuartz first, then Wine for MacOS can be installed. After that you can right click an arbitrary Windoze *.exe file and “open with…” Wine. Unfortunately, the ProSafe Plus Utility did not install smoothly. Had to restart the installation process a couple of times but could start the ProSafe Utility only once. Digging into Wine’s website winehq.org you will find that other users already reported about problems with the installation of ProSafe. To sum it up: No easy way this time. Let’s do it the hard way.

VirtualBox

The hard way means that you will have to use a hardware virtualizer like VirtualBox or Parallels Desktop. And, apparently, you will need Windoze. Luckily, I had an old Windoze 7 installation CD lying around. The first step is to install the free virtualizer VirtualBox by Oracle. The installation process is pretty straightforward and to just run the ProSafe Utility you should be fine with the standard settings suggested by the installer.

You will, most likely, have assigned an ISO-Image of your copy of Windoze during installation. After VirtualBox has been installed, start the Windoze Virtual Machine and get your copy of Windoze installed in the Virtual Machine. That might take some time. After successful installation of Windoze you can reboot, log into your Windoze account and install Netgear’s ProSafe Utility.

After installation of the ProSafe Utility fire it up and, if all went well, you might see a screen similar to the following one. The ProSafe utility scans the network and will list all discovered switches. My switch, a GS108PEv3, hast been found and I am, finally and after all that hassle, ready to configure the switch.