MacOS Mavericks: Apps in Finder Toolbar ergänzen

Apps können nach wie vor per Drag'n'Drop in die Toolbar-Leiste des Finders gezogen werden. Der Teufel steckt aber im Detail.

Bisher war immer alles ganz einfach und intuitiv beim MacOS. Aber das Betriebssystem kommt in die Jahre. Alternative Formulierung: Die Entwickler sind auch nur Menschen. Aber warum Sachen, die gut und einfach funktionierten, verkompliziert werden, will sich nicht erschließen.

So ist das beispielsweise mit der Funktion geschehen, die das Hinzufügen eigener Apps in die Toolbar des Finders erlaubt. Der Prozess vor Mavericks: Im Finder in das Verzeichnis mit der App oder dem Automator Skript wechseln, das zur Finder-Toolbar hinzugefügt werden soll. Dann die App/das Skript per Drag’n’Drop in die Toolbar-Leiste an die gewünschte Stelle ziehen. Fertig.

Der Ablauf ist bei Mavericks zwar fast identisch, aber dann doch eben gerade so anders, dass man erst einmal wie Ochs vor’m Berg steht. Es funktioniert weiterhin per Drag’n’Drop, allerdings muss nun die CMD-Taste beim Ziehen gedrückt sein! Oder noch genauer: Erst die CMD-Taste drücken und gedrückt halten. Dann auf die gewünschte App klicken und diese auf die Toolbar-Leiste ziehen. Dann Maustaste lösen und CMD-Taste lösen.

Das kann man ja beim besten Willen nicht als Prozessoptimierung betrachten. Und es soll mir auch keiner kommen und behaupten, es hätten mit der alten Methode ohne CMD-Taste zu viele Leute “aus Versehen” Apps in die Toolbar-Leiste des Finders gezogen… Aber Problem erkannt, Problem gebannt! 🙂

MacOS ForkLift2 Favoriten exportieren

Rechnerwechsel und die ForkLift2 Favoriten für den späteren Import auf dem neuen Rechner exportieren? Geht nicht. Aber es gibt einen Workaround.

ForkLift2 von BinaryNights ist eine funktionsreiche Alternative für den MacOS-Finder und wir vom Hersteller selber mit “[…] most advanced file manager and FTP + SFTP + Amazon S3 + WEBDav client for Mac OS X (10.7 +)” beworben. In der Tat macht ForkLift2 vieles sehr gut, allerdings fehlt die Möglichkeit, die Liste der eingetragenen FTP-Server und weiterer Favoriten zu exportieren, um sie auf einem anderen Rechner zu importieren.

Der Workaround.

  1. Die Datei
    ~/Library/Preferences/com.binarynights.ForkLift2.plist
    von dem Rechner aus sichern, der als Favoriten-Quelle dient.
  2. Auf dem Zielrechner in dasselbe Verzeichnis wechseln.
  3. Die Aktivitätsanzeige (activity monitor) starten und den Prozess cfprefsd stoppen.
  4. Die gesicherte Datei com.binarynights.ForkLift2.plist in das Verzeichnis (Schritt 2) des Zielrechners kopieren.

NB: Zwischen dem Stoppen des cfprefsd-Prozesses und dem Kopieren der Datei sollte nicht zu viel Zeit vergehen, da MacOS den cfprefsd-Prozess automatisch wieder startet.

NB: In der Datei sind nur die Konfigurationsinformationen der Favoriten gespeichert, nicht jedoch deren Passwörter! Für den Transfer der Passwörter gibt es scheinbar keine Lösung. Will heißen, alle Passwörter müssen “von Hand” neu eingegeben werden.

Dieser Workaround wurde von BinaryNights auf Nachfrage eines Nutzers bei Twitter genannt. Warum es keine native Ex-/Import-Funktion gibt, die insbesondere auch die Passwörter transferiert, ist ein wenig rätselhaft.

Wider dem Kommentar-Spam in WordPress

Eine einfache Methode, um Kommentar-Spam in Wordpress-Blogs zu beschränken: URL-/Website-Feld aus dem Standard Kommentar Formular entfernen.

Trotz aller Bemühungen der Suchmaschinen sich von (leicht) manipulierbaren Faktoren zur Bewertung des Rankings einer Web-Seite zu lösen, zählen beispielsweise (Back)Links nach wie vor zu den wichtigen Kriterien bei der automatisierten Beurteilung von Stärke und Vertrauenswürdigkeit eines Online-Auftritts. Das wird sich ändern, aber bis es soweit ist, wird weiterhin aktiver Link-Aufbau betrieben. Dabei werden neben Foren und Frageportalen auch gerne Blog-Kommentare für die Erzeugung von Backlinks herangezogen.

Viele WordPress-Installationen und -Themes verwenden das Standard-Kommentar-Formular von WordPress. Es ist üblich, dass neben dem Namens- und E-Mail-Feld auch häufig ein URL-/Webseite-Feld bereitgestellt wird. Und genau dieses URL-/Webseite-Feld wird gerne für den Aufbau von spammigen Backlinks verwendet. Es spricht natürlich nichts dagegen, neben der eigenen E-Mail-Adresse auch eine interessante Homepage oder Web-Seite als Kommentar zu einem Blogbeitrag zu hinterlassen. Aber in schöner Regelmässigkeit dient das Website-Feld eher dazu, einen Link auf irgendein Projekt zu produzieren, das in ebenso schöner Regelmässigkeit nichts mit dem Beitrag zu tun hat, zu dem ein Kommentar hinterlassen wurde.

Aus gegebenem Anlass gibt es ab sofort auf der Nullseite kein URL-/Webseite-Feld mehr. Bei Verwendung des WordPress-Standard-Formulars und falls das Theme keine Editier-Möglichkeiten der Formularfelder erlaubt, kann mit dem folgenden Einzeiler, den man in die functions.php hinzufügt, das URL-/Webseite-Feld entfernt werden.

  add_filter( "comment_form_default_fields", function( $fields ) { unset( $fields[ "url" ] ); return $fields; } );

Details zu den möglichen Feldern (eng. “fields”) gibt es in der Funktionsreferenz zur comment_form()-Funktion.

Kodi (XBMC) auf Fire TV installieren – bebilderte Kurzanleitung

Eine bebilderte Schritt-für-Schritt Anleitung, um Kodi (XBMC) auf dem Fire TV zu installieren. Dazu ein Hack, der den Start von Kodi mit nur drei statt 27 Klicks ermöglicht.

[1] Erster Teil: Kodi auf dem Fire TV installieren

  1. ADB Debugging und Apps unbekannter Herkunft aktivieren. Dafür vom Fire TV Startbildschirm auf Einstellungen gehen und von dort zu System und dann Entwickleroptionen. Hier die Optionen “ADB-Debugging” und “Apps unbekannter Herkunft” einschalten.
  2. Fire TV IP-Adresse. Zu System -> Info -> Netzwerk wechseln und die IP-Adresse notieren.
  3. adbFire Download. Tool für Windows, Mac oder Linux hier downloaden und, falls nötig, installieren (Mac-Nutzer: Doppelklick auf *.dmg-Datei und App in Applications-Ordner ziehen).
  4. kodi Image Download. Dazu auf die kodi.tv Download-Seite gehen und das Android ARM apk-Image downloaden.
    kodi.tv Helix Download
  5. adbFire starten. (Mac-Nutzer ggf. Rechtsklick und von dort via “Öffnen” starten, da adbFire von unbekanntem Entwickler stammt.)
    adbFire Startbildschirm
  6. Setup Device klicken, um die Daten des eigenen Fire TVs einzutragen.
  7. adbFire Device Setup
    Es genügt, dem Gerät unter “Description” einen Namen zu geben und die in Schritt 2 (s.o.) notierte IP-Adresse unter “Device IP” einzutragen. Anschließend “Save” klicken.

  8. FireTV verbinden. Dazu in der Drop-Down Liste links neben “Device Setup” das soeben eingetragene Gerät auswählen und im Anschluß den Button “Connect” klicken.
    adbFire Connect

    Wenn die Verbindung hergestellt werden konnte, erscheint unten rechts die Meldung “Device connected”.
    adbFire Connect

    Kommt keine Verbindung zustande, die Informationen auf der Webseite des adbFire-Entwicklers studieren; insbesondere den Abschnitt dbFire can’t connect? Click here.

  9. Kodi (XBMC) auf dem Fire TV installieren. Dazu Klick auf “Install APK”.
    adbFire Install APK Kodi

    Es öffnet sich ein “Datei auswählen”-Dialog. Hier das in Schritt 4 heruntergeladene Kodi APK-Image auswählen und bestätigen. adbFire geht auf Nummer sicher und fragt noch einmal nach, ob dieses Image wirklich auf dem Fire TV installiert werden soll.

    adbFire Install Kodi APK ausgewählt

    Wer sich sicher ist, bestätigt nun mit “Yes”. Die Installation wird durchgeführt. Während der Installation zeigt adbFire den Fortschritt mit einem Progress Bar unten rechts neben “Device connected” an. Nach erfolgreicher Installation erscheint die Meldung “Installed”.

    adbFire Install Kodi

  10. Nun ist Kodi auf dem Fire TV installiert und lässt sich – mit einer Menge Klickerei – über das Einstellungen-Menü und “Alle installierten Apps verwalten” aufrufen.
    Kodi auf Fire TV installiert

[2] Zweiter Teil: Kodi mit nur drei Klicks starten

Wir haben erst die halbe Miete. Denn nach der unter [1] beschriebenen Prozedur ist Kodi jetzt zwar auf dem Fire TV installiert, allerdings sind 27(!) Klicks mit der Fernbedienung nötig, um Kodi zu starten. Nein? Oh doch: Von der Startseite 10 x DOWN bis Einstellungen, 1 x ENTER, 3 x RIGHT bis Anwendungen, 1 x ENTER, 3 x DOWN bis Alle installierten Apps verwalten, 1 x ENTER, 6 x DOWN bis “Kodi”, 1 x ENTER und noch ein finales ENTER für “App starten”. Macht in Summe 27 Klicks und ist für die regelmässige Nutzung ein “no go”.

Glücklicherweise gibt es verschiedene Wege, um Kodi mit deutlich weniger Klicks starten zu können (bis hin zum Autostart beim Booten des Fire TV). Der hier beschriebene Ansatz entspricht im Wesentlichen dem im kodi.wiki beschriebenen, verwendet allerdings wieder das bereits in [1] benutzte Tool adbFire und setzt auf die App ikono TV statt auf Cinema TV.

  1. ikono TV App installieren. Im Web-Browser amazon.de aufrufen und nach der App “ikono TV” suchen.
    ikono TV App installieren
    Mit Klick auf den Kostenfrei-Button wird die App “gekauft” und gelangt in die App-Cloud des Fire TVs. Danach auf Einstellungen -> Mein Konto und dort “Amazon-Inhalte synchronisieren” wählen. Im Anschluß wieder zur Startseite, dann auf den Menüpunkt Apps, zur ikono TV App navigieren und starten. Damit wird die App aus der Cloud auf den Fire TV geladen und installiert.
  2. Llama, ikono TV, Kodi. In diesem Schritt wird adbFire benötigt, also adbFire starten und Fire TV verbinden (Connect Button). Danach Klick auf “Llama Options”.
    adbFire Llama Options

    Es öffnet sich ein Popup-Fenster, in dem die folgenden Einstellungen sinnvoll sind: Check “Install Llama” (Ohne Llama geht es nicht!), “Link Media Center to ikono TV” und “Replace ikono TV icon with Kodi icon”.
    adbFire Llama Settings

    Die Ersetzung des Icons ist rein kosmetisch, steigert aber den WAF (Woman Accpeptance/Approval Factor; vgl. Wikipedia) ungemein.

    Mit Klick auf “Ok” geht’s los. Es wird die Llama App auf dem Fire TV installiert, ein paar Einstellungen vorgenommen, Kodi mit der ikono TV App verknüpft und das Icon ausgetauscht. So sieht die Erfolgsmeldung von adbFire aus.
    adbFire Llama installed

  3. Llama starten und Daten importieren. Über Hauptmenü -> Einstellungen -> Anwendungen zum Punkt “Alle installierten Apps verwalten” durchhangeln und ENTER. Dann die Llama App suchen und ENTER und “App starten”. Den Disclaimer aktzeptieren. Okey Doke bestätigen.

    Nun die Menü-Taste auf der Fernbedienung drücken (“Hamburger” rechts neben Home-Buttom) und im daraufhin erscheinenden Popup-Menü “Import/Export von Daten” wählen. Es erscheint ein weiteres menü, das u.a. den Import von einer URL oder SD-Karte anbietet. Eigentlich sollte da auch USB erscheinen, aber bei mir war’s nur die SD-Karte. Also “Import von SD-Karte” wählen, Nachfrage bestätigen und Llama importiert die von adbFire bereitgestellte Regel, die den Start von ikono TV überwacht und statt ikono TV unser Kodi startet.

Das war’s! Wenn alles funktioniert hat, sollte die Startseite in etwa so aussehen und Kodi lässt sich mit nur drei Klicks starten.
Fire TV Kodi auf Startseite

Eventuell erscheint noch das alte ikono TV Icon. Hier kann ein Reboot des Fire TV helfen: Einfach länger als fünf Sekunden die Auswahl-Taste (in der Mitte der Richtungstasten) und die Play-Taste gleichzeitig gedrückt halten.

MacOS: grüner Zoom Button soll wieder Fenster maximieren

MacOS: Der grüne Zoom Button soll Fenster nach einem Klick maximieren statt in den Vollbildmodus zu schalten. Hier steht, wie's geht!

Mit MacOS 10.10 “Yosemite” hat Apple einige Neuerungen eingeführt. Dazu zählt u.a. ein geändertes Verhalten des grünen Zoom Buttons, der sich oben links in jedem Applikationsfenster befindet. Bisher führte ein Klick auf diesen Button dazu, daß das zugehörige Fenster maximiert – also auf die gesamte Bildschirmfläche exklusive Title Bar und Dock aufgezogen – wurde.

In Yosemite schaltet ein Klick auf diesen Button die Applikation nun in den Vollbildmodus. Wenn sich die Maus den Buttons nähert, deuten dieses Verhalten auch zwei kleine Pfeile im grünen Button an.

Es gibt eine Möglichkeit, das alte Verhalten – also Maximieren des Applikations-Fensters – zu erreichen. Leider nicht dauerhaft über eine Einstellung sondern nur über eine (simple) Tastenkombination für jeden einzelnen Klick. Dazu muß während des Klicks die Alt-Taste gedrückt werden. Nähert sich die Maus den Buttons bei gedrückter Alt-Taste, so wird das (alte) Verhalten im grünen Button durch das bekannte Plus-Symbol angezeigt.

Update auf MacOS 10.10 Yosemite und MAMP Apache startet nicht mehr

Eine Lösung für das Problem, dass nach dem Update auf MacOS 10.10 (Yosemite) der Apache im MAMP nicht mehr startet.

 

  1. Falls MAMP läuft via “Stop Servers”-Button die Server stoppen.
  2. Ein Terminal-Fenster öffnen. Geht beispielsweise mit CMD+Leertaste, dann terminal tippen und mit Return bestätigen.
  3. Im Terminal-Fenster mit cd /Applications/MAMP/bin/apache2/bin und abschließendem Return in das genannte Verzeichnis wechseln.
  4. Dort die Datei envvars in _envvars umbenennen: move envvars _envvars und Return.
  5. Danach im MAMP Fenster “Start Servers” klicken.

Läuft. Die Lorbeeren gebühren Joshua Toenyes.

Minimierung von HTML, PHP, CSS und JavaScript mit Smaller für Mac

Ladezeiten von Web-Seiten können gar nicht kurz genug sein. Eine von zahlreichen Optmierungsmöglichkeiten ist die Minimierung von HTML-, PHP-, CSS- und JavaScript-Code. Das Mac Tool "Smaller" von Chen Luo erlaubt die effiziente stapelweise Verarbeitung solcher Dateien.

Smaller Logo Im April 2010 hat Google mit dem Artikel Using site speed in web search ranking in seinem Webmaster Central Blog offiziell die Ladezeit einer Web-Seite als Ranking-Faktor deklariert. Der Vorteil schnell ladender Web-Seiten liegt auf der Hand: Neben einer verbesserten User Experience lassen sich lt. Google dadurch ebenfalls Betriebskosten reduzieren.

Viele Tools unterstützen bei der Analyse und Optimierung der eigenen Web-Site. Zu den bekannteren gehört Googles eigenes PageSpeed-Tool, das sowohl als Online-Variante als auch in Plugin-Form bspw. für Firefox oder natürlich Chrome zur Verfügung steht. Ebenfalls bekannt: Das von Yahoo bereitgestellte YSlow sowie die in Googles Webmaster Tools angezeigte Site Performance (unter Labs, dann Site Performance).

Die Optimierungsvorschläge dieser Tools sind umfangreich und reichen vom verzögerten Laden von JavaScript, der Nutzung von Cache Validators oder Browser Caching weiter über die Angabe von Grafik-Abmessungen, der Nutzung von CSS Sprites bis hin zur Minimierung von Grafik und HTML, PHP, CSS sowie JavaScript Dateien. Für den letztgenannten Fall stellt Chen Luo mit seiner Smaller ein hervorragendes Tool bereit, daß diese Arbeit optimiert und insbesondere die Stapelverarbeitung mehrerer Dateien gleichzeitig erlaubt.

Zwar gibt es dafür auch zahllose online Tools, allerdings sind diese in der Regel auf eine Teilmenge der verschiedenen Dateitypen spezialisiert. So beispielsweise der YUI Online Compressor, der nur JavaScript und CSS komprimiert, nicht jedoch PHP oder HTML. Die Smaller App erlaubt dagegen in einem Arbeitsgang alle genannten Dateitypen gleichzeitig zu minimieren. Der Prozeß läuft in wenigen einfachen Arbeitsschritten ab.

Nach Download und Start der Smaller App wird der Nutzer mit einer leeren Arbeitsfläche begrüßt.

Smaller Startbildschirm

Im folgenden Beispiel wurden zwei Javascript- und CSS-Dateien sowie eine HTML-Datei per Drag’n’Drop auf die Arbeitsflächer der Smaller App gezogen.

Smaller Startbildschirm

Mit einem Klick auf den Minify-Button beginnt Smaller mit der Minimierung und zeigt während der Arbeit den Fortschritt auf der Arbeitsoberfläche an.
Die minimierten Dateien werden automatisch im selben Verzeichnis wie die Originaldatei gespeichert.

Im Optionsdialog der Smaller App können zahlreiche Einstellungen vorgenommen, um die Arbeitsweise des Programms an die eigenen Bedürfnisse anzupassen.

Smaller Startbildschirm

So ist es möglich, den Klick auf den Minify-Button einzusparen, indem Smaller mit der Minimierung beginnt sobald Dateien per Drag’n’Drop auf die Arbeitsoberfläche gezogen wurden. Minimierte Dateien können automatisch mit dem Suffix “.min” ergänzt werden, so daß aus “main.js” bspw. “main.min.js” wird. Das Standardverhalten die minimierten Dateien im selben Verzeichnis abzulegen kann ebenso geändert werden, wie die automatische Erstellung einer gezippten Version.

Der Autor stellt eine 30-Tage-Testversion auf seiner Webseite smallerapp.com zum Download bereit. Zum Preis von gerade einmal $20,- erhält der Nutzer eine extrem praktische Drag’n’Drop Applikation für den Mac, die die Minimierung der gängigen Web-Datei-Formate unter einem Dach bündelt.

Slicy für MacOS – komfortabel Grafiken aus Photoshop Dateien ausschneiden

Wer mit Photoshop Grafiken für Web oder Apps erstellt, wird die Speicher-Funktion "Safe for Web..." gut kennen. Je mehr Grafiken von Hand aus einer Photoshop-Datei ausgeschnitten, ggf. skaliert und dann über diesen Weg gespeichert werden müssen, desto aufwendiger und mühseliger wird der Prozeß.

Slicy Logo Slicy vom Hersteller MacRabbit ist eine geniale MacOS Applikation, die diesen Ablauf per Drag’n’Drop automatisiert und damit extrem komfortabel gestaltet. Die Arbeit mit Slicy läuft dabei in drei simplen Schritten ab.

  1. Layer Gruppen oder einzelne Layer mit dem gewünschten Dateinamen benennen.
  2. Photoshop PSD Datei auf die Slicy-App ziehen.
  3. Grafiken werden automatisch von Slicy extrahiert und im gewünschten Zielformat abgespeichert.

Darüberhinaus verfügt Slicy über eine Änderungserkennung, d.h. sobald eine Photoshop-Datei geändert wurde, kann Slicy die enthaltenen Grafiken automatisch erneut extrahieren, ohne das dafür die Datei erneut in Slicy gezogen werden muß.

Der Ablauf im Detail anhand einer von Slicy mitgelieferten Beispieldatei (Basic Tagging): Inhalt sind vier Sterne, die mit Slicy automatisch extrahiert werden sollen.

Slicy Basic Tagging

Hier die Magie: Die Sterne-Layer werden mit den zukünftigen Dateinamen benannt, also Star1.png, Star2.png, etc.

Slicy Layer aus Beispieldatei

Die Slicy Applikation starten.

Slicy Startbildschirm

Photoshop-Datei auf die App ziehen. Slicy beginnt mit seiner Arbeit.

Slicy extrahiert Grafiken

Slicy zeigt nach der Extraktion die erkannten Grafiken aus der Photoshop Datei an. Nun kann über den Save-Button oben mit Wahl des Zielordners gespeichert werden.

Slicy nach getaner Arbeit

Nach dem Speichern fragt Slicy selbständig, ob zukünftige Änderungen an dieser Datei automatisch einen neuen Export-Vorgang anstoßen sollen. Sehr praktisch! Hier die ausgeschnittenen und exportierten Dateien; Transparency bleibt selbstverständlich beim Export erhalten.

Slicy extrahierte Dateien im Ordner

Slicy bietet noch weitere Funktionen wie bspw. Auto-Sizing für Retina Displays oder die Möglichkeit, bestimmte Bereiche in einer Grafik zu definieren, aus denen dann Teile extrahiert werden. Kurzum: Eine kleine und feine MacOS Applikation, die das Exportieren von Grafiken oder Teilen davon kinderleicht macht und daher unverzichtbar für jeden Web, App oder Icon Designer ist.

MacRabbit verkauft Slicy zum Preis von $29,- auf seiner Website macrabbit.com. Eine Testversion steht zum Download bereit.

Probleme mit Thunderbird RSS Feed reparieren

Thunderbird stolpert bisweilen über RSS Feeds. Wir zeigen, welche Probleme es geben kann und wie man sie löst.

Das Problem
Thunderbird ist ein erstklassiges Mail-Programm, mit dem man auch sehr komfortabel RSS Feeds abonnieren und lesen kann. Leider kommt es manchmal vor, daß abonnierte RSS Feeds einfach nicht mehr geladen werden. In der Regel geschieht dies unmittelbar, nachdem ein RSS Feed neu aufgenommen wurde.

Erschwerend kommt hinzu, daß für derart korrumpierte Feeds auch nicht mehr die Möglichkeit besteht, sie wieder mit Thunderbird-Bordmitteln zu entfernen. Der “Entfernen”-Knopf im “Abonnements bearbeiten”-Popup steht einfach nicht mehr zur Verfügung.

Manchmal erscheint auch zweimal derselbe Feed-Eintrag links unter “News & Blogs”. Aber auch das manuelle Löschen dieser Feeds, bspw. mit Rechtsklick auf den Feed und dann “Löschen”, wird in der Regel nicht gelingen. Ein Eintrag landet im Papierkorb, der zweite wird nicht gelöscht. Und nach dem Neustart von Thunderbird werden beide identischen Einträge wieder genau so angezeigt, wie vor dem Löschversuch.

Die Lösung
Abhilfe schafft in all diesen Fällen das manuelle Entfernen der Feeds aus dem Konfigurationsverzeichnis von Thunderbird.

Dieses Verzeichnis befindet sich auf Windows-Systemen unter
C:Documents and SettingsUserNameApplication DataThunderbird
Profilesxxxxxxx.defaultMailFeeds

und auf Mac-Systemen unter
/Users/username/Library/Thunderbird/profiles/xxxxxxx.default/
Mail/News & Blogs/
.

Beim Wechseln in dieses Verzeichnis ist xxxxxx.default durch den Namen Ihres individuellen Profils zu ersetzen; üblicherweise handelt es sich bei xxxxxx um eine Buchstabenkombination.

Löschen Sie nun in diesem Verzeichnis alle Dateien, die den Namen des korrupten RSS Feeds tragen. Danach Thunderbird neu starten und die RSS Feeds wieder über “Abonnements bearbeiten” neu hinzufügen.

How to Decompile Windows chm Help Files

We show how to decompile a Microsoft HTML Help file with chm extension using the hh.exe onboard Windows tool.

Microsoft Compiled HTML Help is a proprietary online help format invented by Microsoft and released August 1997 with Internet Explorer 4. It is still used and supported up to Windows’ latest Version 7.

These help files come with a .chm file extension. They contain a set of HTML files, a TOC (table of contents) and an index file. The files start with the identifier “ITSF” which is an acronym for Info-Tech Storage Format. chm files can easily be produced with a variety of programs, e.g. with HTML Help Workshop.

If you happen to be in need of a decompiled version of a specific chm file, you will find several paid solutions on the Internet that claim to do the job. But there is no need to spend money since Windows is shipped with a program called hh.exe that is not only used to display help files but also suitable for decompiling chm files.

Follow these simple steps to decompile a chm file:

  1. Open a command prompt by pressing Win+R and entering cmd.exe followed by pressing <Return>.
  2. Change to the folder with your chm file using the cd command, e.g.
    c:> cd c:HelpFiles.
  3. Now use the hh command to decompile:
    c:HelpFiles> hh -decompile <TargetFolder> <MyFile>.chm

The process will finish quickly and you will find your decompiled chm parts in the <TargetFolder> directory.